Ressourceneffizienz macht Wirtschaft krisensicher

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Das Programm soll Unternehmen dabei unterstützen, Produkte ressourceneffizient zu produzieren, gegenüber dem Verbraucher sollen Langlebigkeit und Qualität zentrale Verkaufsargumente werden. (Foto: PCB-Tech, pixabay.com)

Auf Vorschlag des Bundesumweltministeriums (BMU) hat das Bundeskabinett heute das dritte Deutsche Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess III) beschlossen. Mit der Fortschreibung des Programms legt die Regierung Ziele, Leitideen und Handlungsansätze zum Schutz der natürlichen Ressourcen fest.

Die wichtigsten Neuerungen gegenüber ProgRess II sind unter anderem die Betrachtung der Potentiale und Risiken der Digitalisierung für die Ressourceneffizienz, die Betonung des Beitrags der Ressourceneffizienz zur Erreichung der Klimaschutzziele sowie die Betrachtung des Themas “Mobilität” unter Ressourceneffizienzaspekten. Zudem soll die Entscheidung für ressourcenschonende Produkte Bürgerinnen und Bürgern durch verbesserte Informationen leichter gemacht werden.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze betont: “Eine sichere Versorgung mit Rohstoffen ist für die deutsche Wirtschaft unerlässlich. Das hat uns die Corona-Krise mit ihren Auswirkungen auf Lieferketten und Rohstoffmärkte vor Augen geführt. Die Wirtschaft von morgen braucht einen Schub für mehr Ressourceneffizienz. Unternehmen und Konsumenten sind hier gleichermaßen gefordert. Es geht darum, die Chancen digitaler Technologien für mehr Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit, soziale Gerechtigkeit und eine intakte Umwelt zu nutzen. Mit seiner Leitidee, die Wirtschafts- und Produktionsweisen in Deutschland schrittweise von Primärrohstoffen unabhängiger zu machen, leistet ProgRess einen wichtigen Beitrag, um die deutsche Wirtschaft krisensicherer zu machen.”

ProgRess III steht hier zum Download bereit.

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