THW im Einsatz für die Staatsanwaltschaft

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Der Einsatz im Auftrag der Staatsanwaltschaft Schwerin bescherte dem Technischen Hilfswerk (THW) nach eigenen Aussagen einen der größten Transportaufträge in Mecklenburg-Vorpommern. (Foto: THW)

In den vergangenen Monaten übernahm das Technische Hilfswerk (THW) eine Vielzahl an Aufgaben, die normalerweise nicht direkt in das Aufgabenspektrum der Organisation fallen. Nun war das THW für die Staatsanwaltschaft Schwerin im Einsatz und transportierte beschlagnahmte Paletten.

Die Staatsanwaltschaft Schwerin ermittelte aufgrund des Verdachts auf gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Betrug sowie Verstoß gegen das Medizinproduktgesetz gegen einen Beschuldigten im Landkreis Ludiwigslust-Parchim. IM Zuge der Ermittlungen wurde ein Hallenkomplex vom Landeskriminalamt (LKA) durchsucht. Dabei wurden erhebliche Mengen von Schutzmasken gefunden und rund 900 Paletten beschlagnahmt.

Das THW wurde unter Geheimhaltung beauftragt, die beschlagnahmte Ware abzutransportieren. Aufgrund der großen Menge der Palletten mussten mehrere Ortverbände aktiv werden. Neben dem THW-Ortverband Ludwigslust wurden die Ortsverbände Bad Doberan, Gadebusch, Güstrow, Parchim, Rostock, Schwerin und Wismar tätig. Zudem stellte eine Spedition weitere Transportkapazitäten zur Verfügung. Der Einsatz konnte nach drei Tagen erfolgreich abgeschlossen werden. Die Ermittlungen gegen den Beschuldigten dauern an.

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