Intensivtransporthubschrauber bleibt am Boden

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Die Johanniter-Luftrettung unterhält zurzeit Standorte in Bochum, Gießen, Reichelsheim, Rostock und am Nürburgring. (Foto: HarryStueber, pixabay.com)

Der Betrieb des Intensivtransporthubschraubers (ITH) Akkon Bochum 89/1 der Johanniter-Luftrettung (JLR) ist ab dem 1. Juli bis auf Weiteres eingestellt worden. Hintergrund der Einstellung seien die Corona-Pandemie sowie ausstehende Forderungen an Krankenkassen.

So seien ausstehende Rechnungen von Krankenkassen noch nicht beglichen worden. Die Forderungen bestünden schon seit Ende 2017. Eine Höhe der Rechnungen wurde nicht genannt. Einige Krankenkassen würden die Erstattungen komplett zurückhalten oder nur Anteile bezahlen. Gespräche mit den Kostenträgern seien bisher gescheitert, sodass eine Klage eingereicht wurde. Bis zum Abschluss der Gerichtsverhandlungen bleibe der Betrieb eingestellt.

Der Intensivtransporthubschrauber (ITH) “Akkon Bochum 89/1” bleibt damit vorerst am Boden. Er war am Flugplatz Marl-Loehmühle stationiert und führte mit seinem Kooperationspartner, dem berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil, Verlegungsflüge für Patienten durch. Zudem konnte der ITH für Einsätze in ganz Nordrhein-Westfalen eingesetzt werden. Der ITH  Akkon Bochum 89/1 war seit dem Jahr 2016 im Einsatz. Erst zum Anfang dieses Jahres wurde die Genehmigung für den weiteren Betrieb um drei Jahre bei der Bezirksregierung in Münster verlängert. Dennoch sanken die Einsatzzahlen von Akkon Bochum 89/1 seit einiger Zeit. Aufgrund der Corona-Eindämmungsmaßnahmen im Zuge der Pandemie brachen die Zahlen der Einsätze noch stärker ein.

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