20.000 Beatmungsgeräte beschafft

0
249
Bei akuten Fällen müssen an Covid-19-erkrankte Personen künstlich beatmet werden. (Foto: Michael Schwarzenberger, pixabay.com)

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat aufgrund der Corona-Krise insgesamt mehr als 20.000 Beatmungsgeräte bei unterschiedlichen Herstellern beschafft. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung (Drucksache 19/19924) auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der FDP hervor. Mit dieser Beschaffung sollen die Beatmungskapazitäten in den intensivmedizinischen Einrichtungen erhöht werden.

Dabei wurde eine Mischung aus drei verschiedenen Leistungsklassen von Beatmungsgeräten beschafft. Dabei stützte sich das BMG auf Behandlungserfahrungen aus Italien und China. Die Verteilung an die Länder erfolgt unter der Berücksichtigung der regionalen Bedürfnisse. Die Gesundheitsministerien der Länder übernehmen dann selbstständig die Verteilung innerhalb ihres Bundeslandes. Da ein Teil der beschafften Geräte noch produziert werden muss, wird die Verteilung über mehrere Monate stattfinden.

Die Kosten für die Beatmungsgeräte werden zunächst über außerplanmäßige Ausgaben aus dem Nachtragshaushalt 2020 des BMG bestritten. Die Länder wiederum erstatten dem Bund jeweils den Einkaufspreis.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here