Zukunftswettbewerb nachhaltige Mobilität

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Das BMU sucht Ideen für nachhaltige Mobilitätskonzepte – etwa Sharing-Angebote mit E-Bikes. (Foto: networkerz, pixabay.com)

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) hat den Wettbewerb “#mobilwandel2035” gestartet. Lokale Akteure aus dem gesamten Bundesgebiet sind aufgerufen, kreative Ideen für eine ökologisch und sozial nachhaltige Mobilität der Zukunft einzureichen. Den Gewinnerprojekten winken eine Förderung sowie eine öffentlichkeitswirksame Auszeichnung.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) betont: “Dank neuer Technologien können wir heute mehr und anders mobil sein als früher. Aber Klimawandel, Luftverschmutzung und Verkehrslärm machen deutlich, es ist höchste Zeit für mehr Nachhaltigkeit im Verkehr. Wir brauchen einen Mobilwandel.” Die Corona-Pandemie mache sichtbar, was eine veränderte Mobilität bedeuten kann: mehr Wege mit dem Fahrrad verringern Lärm und Flächenverbrauch, digitales Arbeiten verringert Pendlerströme, Straße und Plätze werden von Fußgängern zurückerobert. Nachhaltige Mobilität brauche aber eine langfristige Perspektive.

Das BMU unterstützt im Rahmen des Wettbewerbs durch zwei aufeinander aufbauende Förderphasen lokale Akteure – etwa Kommunen, Vereine, Verbände, Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen – dabei, Zielbilder für eine nachhaltige Mobilität im Jahr 2035 praxisorientiert und partizipiert zu entwickeln (Förderphase I). Im nächsten Schritt sollen konkrete Maßnahmen zur Realisierung der Zielbilder ergriffen werden (Förderphase II). Bis zum 15. November 2020 können Projektskizzen eingereicht werden.

Nähere Informationen sowie die Teilnahmeunterlagen finden Sie hier.

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