Bundesheer bei Post

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Vielfältig einsetzbar: das österreichische Bundesheer. (Foto: BS/Portugall)

Anfang Juni ist der Einsatz des österreichischen Bundesheers im Postzentrum Wien-Inzersdorf zu Ende gegangen. Etwas mehr als zwei Wochen waren rund 290 Soldaten und Zivilbedienstete der Streitkräfte im Dienst, um den Betrieb dort aufrechtzuerhalten. Die Post benötigte die Unterstützung des Bundesheeres, das es an zwei Standorten – einem Logistikzentrum im niederösterreichischen Hagenbrunn und eben im Postzentrum Inzersdorf – zu einer Häufung von Erkrankungen am Corona-Virus unter den Mitarbeitern gekommen war.

Allein in Inzersdorf gab es laut dem letzten vom medizinischen Krisenstab der Stadt Wien bekannt gegebenen Stand 72 Infizierte (mit Wohnsitz Wien). Die beiden Post-Standorte sind Teil eines großen Clusters in Wien und Niederösterreich, wobei auch Leiharbeitsfirmen im Fokus stehen.

Der Einsatz des Bundesheeres “war notwendig, eine Unterstützungsleistung in einem systemrelevanten Bereich, der selbstverständlich dann auch von der Post zu bezahlen ist”, sagte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP). Dazu kommen noch Kosten etwa für Hygienemaßnahmen, so dass man für die Standorte Inzersdorf und Hagenbrunn bei der Post mit Zusatzkosten in der Höhe von einer Million Euro rechnet.

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