Zuckerbergs Dämonen: Über Hass und Hetze im Netz

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Gewalt in Worten darf der Staat nicht tolerieren. Gesetzlich soll das Vorgehen gegen Hasskriminalität im Netz gestärkt werden, um Hetzern nicht kampflos das Feld zu überlassen. (Fotos: geralt pixabay.com)

Hate Speech und Cyber-Terror sind Schattenseiten der Digitalisierung. Üble Nachrede, Verunglimpfungen und Radikalismus erleben in den virtuellen Echokammern hörbaren Resonanzraum. Der Bundestag hat kürzlich ein Gesetz gegen Rechtsextremismus und Hasskriminalität beschlossen. Digitaler Staat Online diskutiert in einem Webinar am 01. Juli (ab 10:30 Uhr) über Chancen und Grenzen der Einhegung verbaler Entgleisungen im virtuellen Raum.

Welche Wichtigkeit die Innenminister der Länder der Bekämpfung des Hasses im Web einräumen, zeigte auch die vor wenigen Tagen stattfindende Innenministerkonferenz (IMK; Behörden Spiegel berichtete). Dazu sagte Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister, Lorenz Caffier (CDU), als Sprecher der unionsgeführten Bundesländer in der IMK: “Wir alle beobachten, dass insbesondere in Sozialen Medien längst nicht nur ein rauer Ton herrscht, sondern unter dem Deckmantel der Anonymität Hass gesät wird. Uns muss bewusst sein, dass Worte irgendwann auch in Taten umschlagen können.” Nachgedacht wird außerdem über eine Identifizierungspflicht auf Sozialen Netzwerken, damit es den Ermittlern leichter falle, die Täter dingfest zu machen.

All diesen Fragen wird in der Online-Diskussion Raum gegeben.

Webinar über digitale Schattenseiten

Im Webinar “Schattenseiten der Digitalisierung: Hass und Hetze im Netz” diskutieren Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer beim Deutschen Städtetag, Markus Hartmann, Leiter der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime NRW (ZAC NRW) und Sabine Thurau, Präsidentin des Hessischen Landeskriminalamtes über das virulente Phänomen.

Wer sich zum kostenfreien Webinar “Schattenseiten der Digitalisierung” anmelden möchte, das am 01. Juli ab 10:30 Uhr stattfindet, kann das hier tun. Die Inhalte werden außerdem in den sozialen Netzwerken des Behörden Spiegel gestreamt (YouTube; Facebook; Twitter)

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