Kommunale Kooperationsplattform gestartet

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Um die Herausforderung Smart City anzugehen, wurde die Kooperationsplattform Civitas Connect geschaffen. (Foto: geralt, pixabay.com)

Die Smart-City-Kooperation von verschiedenen kommunalen Unternehmen “Civitas Connect” ist an den Start gegangen. Durch Corona verzögerte sich dieser, der eigentlich bereits für Ende März geplant war. Trotz der Verschiebung der Vereinsgründung haben die ersten Arbeitsgruppen bereits ihre Tätigkeit aufgenommen.

Civitas Connect ist entstanden, um Erfahrungen zu teilen, gemeinsame Projekte zu initiieren, branchenübergreifenden Input einzuholen und offene Standards für die Stadt von morgen zu definieren. “Die Komplexität der Herausforderungen fordert diese Kooperation. Die Bereitstellung der Grundlagen einer Smart City ist Daseinsvorsorge und gehört in kommunale Hände”, heißt es vom Verein.

In den Arbeitsgruppen geht es etwa um zentrale LoRaWAN-Themen sowie um die Verhandlung besserer Einkaufskonditionen für zentrale Hardwarekomponenten. Zudem sollen Konzepte entstehen für Design und Betrieb zentraler IoT- und Datenplattformen, die von Kommunen genutzt werden können. Weitere Arbeitsgruppen befinden sich in Abstimmung. Seit Ende März steht außerdem die Wissensdatenbank “Civitas Connect Wiki” zur Verfügung, die mit ersten Inhalten gefüllt ist. Bislang zählt der Verein 23 Mitglieder; unter anderem die Stadtwerke Wolfsburg, die SWB Netz GmbH, die Stadtwerke Steinfurt, die TraveKom Telekommunikationsgesellschaft und die Stadtwerke Münster.

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