Stromnetzplanung bis 2035

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Die Planung für den weiteren Stromnetzausbau nimmt mit der Genehmigung des Szenariorahmens Fahrt auf. (Foto: ChristophMeinersmann, pixabay.com)

Die Bundesnetzagentur hat den Szenariorahmen Strom für den nächsten Netzentwicklungsplan 2021-2035 genehmigt. Die Genehmigung bildet die Grundlage zur Ermittlung des Netzausbaubedarfs bis 2035. Bis zum Jahresende müssen die Übertragungsnetzbetreiber nun einen ersten Entwurf des Netzentwicklungsplans erstellen.

“Der Szenariorahmen ist das Startsignal für den kommenden Netzentwicklungsplan. Wir legen den Schwerpunkt insbesondere auf den Kohleausstieg. Weiteres Thema ist die Sektorenkopplung, zum Beispiel Strom als Wärmeträger in der Industrie, Power-to-Wasserstoff und die Elektromobilität”, erklärt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. “Die Planung des Stromnetzes berücksichtigt stets die aktuellen energiepolitischen Ziele der Bundesregierung. Die Übertragungsnetzbetreiber sind nun gefordert, auf der Grundlage dieser neuen Annahmen konkrete Netzausbauvorhaben zu ermitteln und vorzuschlagen.”

Um einen Einfluss der Kohleverstromung auf den Netzausbau auszuschließen, wird im Szenariorahmen in zwei Szenarien unterstellt, dass der Kohleausstieg bereits bis 2035 gelingt. Diese Annahme ersetzt aber nicht die im Gesetz aus Gründen der Versorgungsicherheit vorgesehene Prüfung, ob die Kohleverstromung tatsächlich schon in 2035 beendet werden kann. “Sie stellt aber sicher, dass das Übertragungsnetz den Kohleausstieg bewältigen kann”, heißt es von der Bundesnetzagentur.

Den Szenariorahmen sowie weitere Informationen finden Sie hier.

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