Wolski meint

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Generalmajor a.D. Reinhard Wolski, Dipl.-Ing. (Univ.), ist Mitarbeiter des Behörden Spiegel und war in seiner letzten Verwendung Chef des Amtes für Heeresentwicklung. (Foto: privat)

Während zur Zeit der Eurofighter, die F-16, die F-15, die F/A-18, die Rafale, die Gripen, die F-22 und zunehmend in sieben europäischen Ländern auch die F-35 die Souveränität des Luftraums über den EU- und europäischen NATO-Staaten gewährleisten (eine von der Öffentlichkeit leider nahezu unbemerkte Sicherheitsgarantie), greift man in der Entwicklung der Kampfflugzeuge der 6. Generation weit voraus:

In die Jahre 2035 bis 2040. Und hier ist der Haken: Das “Future Combat Air System”, ein Projekt Deutschlands, Frankreichs und Spaniens mit den Firmen Dassault Aviation und Airbus Defence and Space, und das Projekt “Tempest” der Länder Großbritannien, Schweden und Italien mit den Firmen BAE Systems, Leonardo, und Saab, konkurrieren miteinander. Dies ist rüstungspolitisch weder vor Steuerzahlern noch vor Operateuren zu verantworten. Bei einem Technologieprojekt höchsten Entwicklungsrisikos. Schnellstens muss eine Zusammenführung beider Programme erfolgen. Dies wäre ein Beweis für echte europäische Rüstungszusammenarbeit. Hier sind die Air Chiefs und die Regierungen gefordert, und zwar jetzt.

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