IT-Betrieb für Bundeswehr bis 2027 sichergestellt

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Die BWI-Unternehmenszentrale in Meckenheim (Foto: BS/Portugall)

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat in seiner Sitzung am 17. Juni den Weiterbetrieb der Bundeswehr-IT durch die BWI GmbH, das IT-Systemhaus der Bundeswehr, gebilligt. Hierdurch stellen die Haushälter sicher, dass auch von 2024 bis 2027 ein zuverlässiger Betrieb des IT-Systems der Bundeswehr möglich ist.

Die Haushälter haben für rund 4,6 Milliarden Euro zur Fortführung des sogenannten Leistungsvertrags “Herkules”-Folgeprojekt (HFP) für einen Zeitraum von vier Jahren grünes Licht gegeben. Damit wird die BWI, eine bundeseigene IT-Gesellschaft, bis 2027 unter anderem die Rechenzentren, die lokalen Datennetze sowie mehr als 12.000 Kilometer Weitverkehrsnetz für die Bundeswehr managen und betreiben. Auch die gesamte Telefonie sowie rund 200.000 Computer inklusive Software-Management, Vor-Ort-Service, Druckerservices, “User Help Desk” sowie weiterer IT-Services sind Bestandteil des Gesamtpakets. Zu den Leistungen zählen auch der Betrieb und der IT-Service für die Auslandsdienststellen und die sogenannte Sichere Mobile Kommunikation für die Bundeswehr.

“Mit der frühzeitigen Billigung der Finanzmittel durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags gewinnen wir – Bundeswehr und BWI – Handlungs- und Vertragssicherheit zur weiteren Digitalisierung des IT-Systems”, erklärt dazu Martin Kaloudis, CEO der BWI. Die Fortsetzung des Leistungsvertrags ist wesentliche Grundlage für die weitere Modernisierung und Digitalisierung. So kann die BWI die Digitalisierung der Bundeswehr auch ab 2024 weiter unterstützen und gemeinsam mit der Bundeswehr vorantreiben.

Die Ende 2006 gegründete hundertprozentige Bundesgesellschaft beschäftigt mehr als 5.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund einer Milliarde Euro.

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