LfV Sachsen unter neuer Führung

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Dirk-Martin Christian ist neuer Chef des sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV). (Foto: BS/Isabelle Starruß)

Dirk-Martin Christian ist neuer Chef des Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV) in Sachsen. Er folgt auf Gordian Meyer-Plath, der künftig im Bereich Kultur und Tourismus beim Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus eingesetzt wird. Meyer-Plath hatte das LfV seit August 2012 geleitet.

Der 58-jährige Jurist Christian führte bereits von 2007 bis 2011 die Zentralabteilung des LfV und übte seit Februar 2019 als Leiter des Referates “Verfassungsschutz, Geheimschutz” im Dresdner Innenministerium die Fachaufsicht über das LfV aus. Der neue LfV-Chef wurde 1962 in Bonn geboren. Von 1983 bis 1989 studierte er dort auch Rechtswissenschaften. Nach seinem Referendariat am Oberlandesgericht Köln war er von 1993 bis 1997 als Referatsleiter für Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrecht sowie für Kommunal- und Sparkassenwesen im damaligen Regierungspräsidium Dresden tätig. Anschließend arbeitete Christian kurzzeitig als Referent für Personalangelegenheiten der Lehrer im Kultusministerium des Freistaates Sachsen. Anschließend war er Referent für Kommunalverfassungsrecht im Innenministerium und später bis 2006 Referatsleiter für Kommunal- und Sparkassenwesen im damaligen Regierungspräsidium Dresden.

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