ITEOS geht, Komm.ONE kommt

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Aus rechtlichen Gründen brauchte ITEOS eine neue Identität. Mit Komm.ONE ist diese nun gefunden und zum neuen Monat offiziell gestartet. (Logo: BS/Komm.ONE)

Zum gestrigen Tag hat die vor zwei Jahren gegründete und vom Land Baden-Württemberg und den Kommunen gemeinsam getragene Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) ITEOS ihren Namen geändert und heißt ab sofort Komm.ONE AöR. Rechtsform und Firmensitz der Anstalt, die für Kommunen und das Land eine breite Palette an digitalen Dienstleistungen rund um Produktentwicklung, Beratung, Cloudleistungen, Datensicherheit und Services bietet, bleiben unverändert. Die Namensänderung war notwendig geworden, nachdem das Hamburger Landgericht die Verwendung der Marke und der Unternehmensbezeichnung “ITEOS” per einstweiliger Verfügung untersagt worden war. Ein Bonner Unternehmen mit ähnlichen Initialen hatte den Antrag eingereicht und Recht erhalten.

Sollte es bei der Gründung im Jahre 2018 noch primär darum gehen, die digitale Transformation für die Kommunen des Landes zu gestalten, um die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit der kommunalen IT in Baden-Württemberg zu sichern und auszubauen, hat das Unternehmen inzwischen auch die digitale Souveränität der Gesellschaft im Fokus. Da die digitale Transformation und der Aufbau der Online-Verwaltung sich direkt auf das künftige Leben und Arbeiten in unseren Städten und Gemeinden auswirkten, sieht man starke und sichere Kommunen in einer Welt voller Unwägbarkeiten als “Garanten für eine gute und langfristig stabile Entwicklung der Gesellschaft”. Der Erhalt und die Sicherung der digitalen Souveränität seien wesentliche Voraussetzungen hierfür.

Für den Komm.ONE-Vorstandsvorsitzenden William Schmitt steht der neue Name “einen für die kommunale IT in Baden-Württemberg und für den Auftrag und Anspruch der AöR, die erste Ansprechpartnerin für die Kommunen im Land zu sein. Zum anderen steht das “Komm” für intensive Kommunikation mit dem Land, den Kommunen, den Bürgern und unseren weiteren Partnern.” Daher sei es selbstverständlich, dass man stets im engen Austausch und Dialog in der Lage sei, zukunftsfähige Lösungen für Land und Kommunen zu entwickeln.

Der Komm.ONE-Vorstandsvorsitzende William Schmitt ist auch Referent auf dem Fachkongress “Baden-Württemberg 4.0” am 1. Oktober in Stuttgart.

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