Roosen neuer Direktor

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Thomas Roosen (56) ist neuer Direktor des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste Nordrhein-Westfalen (LZPD). (Foto: BS/LZPD NRW)

Thomas Roosen ist neuer Direktor des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste Nordrhein-Westfalen (LZPD). Der 56-Jährige folgt auf Rainer Pannenbäcker, der in den Ruhestand gegangen ist. Roosen hatte das LZPD zuletzt bereits kommissarisch geleitet.

Zuvor war er dort Leiter der IT-Abteilung. Der gebürtige Klever ist seit 1983 Polizist. In seiner Karriere war er unter anderem bei der Einsatzhundertschaft in Wuppertal, beim Staatsschutz im Düsseldorfer Landeskriminalamt (LKA) und als Referent für IT-Angelegenheiten im Innenministerium tätig. Er selbst sagte zu seiner neuen Position: “Die 40.000 Polizistinnen und Polizisten in Nordrhein-Westfalen machen jeden Tag einen immens fordernden Job. Damit sie ihn auch weiterhin so effektiv und gut machen können, brauchen sie das beste Material und eine hochmoderne Infrastruktur.” Dafür zu sorgen und damit die Digitalisierung voranzutreiben, sei eine Aufgabe, der er sich voll und mit ganzem Herzen widmen werde, so Roosen.

Das LZPD ist die zentrale Beschaffungsbehörde der nordrhein-westfälischen Polizei. Das gilt etwa für die komplette IT, den gesamten Fuhrpark, jegliche Dienstkleidung und sämtliche Ausrüstung sowie Kommunikationsinfrastruktur. Des Weiteren befindet sich bei der Behörde die rund um die Uhr besetzte Landesleitstelle. Dort werden die Kräfte der Bereitschaftspolizei sowie der Spezialeinheiten für das komplette Bundesland bereitgehalten. Zudem werden die Polizeibehörden durch das Bereitstellen von Spezialtechnik von dort unterstützt.

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