Block III für U.S. Navy

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Eine F/A-18E "Super Hornet" der US-Marine landet auf dem Flugzeugträger "USS John C. Stennis" im Arabischen Meer. (Foto: BS/U.S. Navy, Grant G. Grady)

Boeing hat die ersten zwei zweistrahligen, trägergestützten Mehrzweck-Kampfflugzeuge vom Typ F/A-18 “Super Hornet” in der Upgrade-Version “Block III” für Flugtests an die U.S. Navy ausgeliefert. Einer der beiden Jets ist das einsitzige E-Modell, der andere die zweisitzige F-Version.

Im vergangenen Jahr hatte Boeing die Lieferung von 78 Block III-Versionen der “Super Hornets” mit der US-Marine vertraglich vereinbart. Die Integration aller trägergestützten Systemkomponenten soll so durch die Piloten getestet werden.

Das Upgrade auf Block III wurde 2017 beschlossen und betrifft alle Flugzeuge mit mehr als 6.000 Flugstunden. Die Modernisierung umfasst unter anderem neue “Conformal Fuel”-Tanks (CFT) unter den Tragflächen für eine erhöhte Reichweite. Neu ist auch der TTNT-Datenlink (“Tactical Targeting Network Technology”) für die Kommunikation mit der Boeing EA-18G “Growler” (EloKa) und der Grumman E-2 “Hawkeye” (AWACS).

Block III integriert auch ein neues Cockpitsystem und verfügt über eine geringere Radarsignatur. Die Flugzelle wird durch diverse strukturelle Verstärkungen für mindestens 9.000, laut Hersteller sogar für bis zu 10.000 Flugstunden ausgelegt.

Die “Super Hornet” und die “Growler” sollen – neben der modernsten Tranche des Eurofighters – vom BMVg als “Brückenlösung” für die “Tornado”-Nachfolge der Bundeswehr präferiert werden.

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