Neue Jodtabletten für BW

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Baden-Württemberg erhält rund 34 Millionen Jodtabletten vom Bund. (Foto: Ewa Urban, pixabay.com)

Das Land Baden-Württemberg erhält im Zuge der Neubeschaffung von Jodtabletten durch den Bund rund 34 Millionen Tabletten. Das Land möchte im Zuge dessen die Verteilung der Tabletten an die Kommunen neu strukturieren sowie die Transportwege verkürzen.

Der Bereitstellungsprozess soll wesentlich ortsnäher sowie dezentraler durch die Regierungspräsidien und die Kommunen gestaltet werden. Dazu sollen die Jodtabletten näher an den geplanten Ausgabestellen gelagert werden. Zusammen mit den Stadt- und Landkreisen erarbeiten die Regierungspräsidien Konzepte, um eine Versorgung in der Fläche zu gewährleisten.

Die Einnahme von Jodtabletten soll bei einem Unfall in einem Kernkraftwerk die Aufnahme und Einlagerung von radioaktivem Jod in der Schilddrüse verhindern. Bei rechtzeitiger Verabreichung der Tabletten ist die Schilddrüse schon mit Jod gesättigt, bevor radioaktives Jod durch das Einatmen aufgenommen werden kann.

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