Pilotversuch in Nordrhein-Westfalen

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In Nordrhein-Westfalen werden künftig Distanzelektroimpulsgeräte (Foto) erprobt. (Foto: BS/Feldmann)

In mehreren Polizeibehörden Nordrhein-Westfalens werden künftig Distanzelektroimpulsgeräte erprobt. Der Pilotversuch soll ein Jahr dauern und in den Polizeibehörden Dortmund, Düsseldorf, Gelsenkirchen und jener des Rhein-Erft-Kreises stattfinden.

Die Erprobungsphase soll im Januar kommenden Jahres starten. Bis Frühjahr 2022 folgt eine Auswertung. Auf deren Grundlage wird dann über die flächendeckende Taser-Einführung bei der nordrhein-westfälischen Landespolizei entschieden. Schon ab dem 1. September wird im Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) in Duisburg eine Projektgruppe eingerichtet. Deren Mitglieder werden sich um die Ausbildung und das Training der Polizisten sowie um die Anschaffung der Geräte kümmern. Durch das LZPD war der Einsatz von Distanzelektroimpulsgeräten zuvor bereits in einem internen Versuch erprobt worden – gemeinsam mit dem Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten (LAFP).

Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte: “Wir müssen die Taser gründlich und in einem Langzeittest auf ihre Praxistauglichkeit hin prüfen. Erst danach können wir entscheiden, ob wir die Geräte flächendeckend für die nordrhein-westfälische Polizei einführen.” Die ausgewählten Pilotbehörden deckten die gesamte Bandbreite der Polizei im Land ab. “Von großen Behörden mit dementsprechend großen Einsätzen, über eine mittlere Behörde, die mit Fußball- und Clan-Einsätzen stark belastet ist, bis hin zum personalstärksten Landkreis ist alles dabei”, so Reul weiter.

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