Brandenburg beteiligt sich wieder

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Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) hat entschieden, wieder Beamte der Landespolizei in Internationale Polizeimissionen zu entsenden. (Foto: BS/Feldmann)

Das Land Brandenburg entsendet zum ersten Mal seit 2017 wieder Vollzugskräfte in Internationale Polizeimissionen. Eine Beamtin und ein Beamter gehen in den einjährigen Einsatz. Sie werden jeweils für zwölf Monate zum einen in der Rechtsstaatsmission EULEX Kosovo (European Union Rule of Law Mission in Kosovo) und zum anderen in der EUMM Georgien (European Union Monitoring Mission in Georgia) tätig sein.

Innenminister Michael Stübgen (CDU) hatte die Wiederbelebung des Brandenburger Engagements in Internationalen Polizeimissionen Anfang des Jahres per Erlass eingeleitet. Nun erklärte er: “Wir waren uns als Koalition einig, das internationale Engagement der Brandenburger Polizei wieder zu stärken. Wir leisten damit einen Beitrag zur internationalen Sicherheit.”

Die beiden Beamten, die nun für ein Jahr ihren Dienst in Georgien und im Kosovo leisten, gehörten zu den erfahrensten Polizisten der Mark. Beide seien bereits mehrfach in vergleichbaren Missionen tätig gewesen. “Ich bin dankbar, dass wir in Brandenburg Polizistinnen und Polizisten haben, die sich für diesen entbehrungsreichen Dienst zur Verfügung stellen. Es ist diesem persönlichen Engagement zu verdanken, dass Brandenburg bei der bedeutenden außenpolitischen Verpflichtung der Bundesrepublik Deutschland seinen Beitrag leisten kann”, so der Potsdamer Ressortchef weiter.

Brandenburg beteiligt sich im Übrigen nicht nur an Internationalen Polizeimissionen, sondern unterstützt auch die europäische Grenzschutz- und Küstenwachenagentur Frontex. In deren Einsätze, die zwischen acht und zehn Wochen dauern, werden regelmäßig ein bis zwei Vollzugskräfte entsendet.

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