Rettungskräfte besonders betroffen

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Bei rund drei Vierteln der Betroffenen konnte eine Infektion mit dem Corona-Virus auf der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung dokumentiert werden. Bei einem Viertel der Betroffenen konnte nur ein klinischer Covid-19-Verdacht ohne Virusnachweis festgehalten werden. (Foto: Ingo Kramarek, pixabay.com)

Laut einer aktuellen Analyse der AOK NORDWEST waren Beschäftigte in Gesundheitsberufen in Westfalen-Lippe von März bis Mai 2020 besonders von Krankschreibungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus betroffen. Rettungskräfte, Medizinische Fachangestellte und Angestellte in der Gesundheits- und Krankenpflege fehlten besonders häufig an ihrem Arbeitsplatz.

Rund 4.000 Versicherte der AOK in Westfalen-Lippe wurden von einem Arzt aufgrund einer Diagnose mit Covid-19 krankgeschrieben. Dies entspricht rund 0,44 Prozent der AOK-versicherten Erwerbstätigen. Mit 1,2 Prozent von diesen Beschäftigten waren Kräfte im Rettungsdienst am stärksten betroffen. Gefolgt von Beschäftigten in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie den Medizinischen Fachangestellten mit je 1,1 Prozent.

Ebenso stiegen die Krankschreibungen aufgrund von Erkältungskrankheiten von Februar auf März um rund 25 Prozent. Hierzu nutzten viele die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung. Damit folgten viele Beschäftigte den Empfehlungen bei Erkältungssymptomen zu Hause zu bleiben. Ab Mitte April lag die Zahl der krankgeschriebenen Beschäftigten wieder auf dem Vorjahresniveau.

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