Über 200 deutsche Polizisten im Auslandseinsatz

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Nicht nur die Bundespolizei stellt Kontingente für Internationale Polizeimissionen. Auch die Landespolizeien entsenden Beamte in solche Einsätze. Zuletzt hatte Brandenburg seine Beteiligung wieder aufgenommen. (Foto: BS/Bundespolizei)

2018 hat sich die Bundesrepublik mit insgesamt 241 Polizeibeamtinnen und -beamten an Internationalen Polizeimissionen der Vereinten Nationen, der Europäischen Union und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sowie am bilateralen Polizeiprojekt “German Police Project Team” (GPPT) in Afghanistan beteiligt. Durchschnittlich waren dabei 118 Polizisten in Missionen (inklusive GPPT) im Einsatz.

Das geht aus einer Unterrichtung der Bundesregierung an den Deutschen Bundestag hervor (Drucksache: 19/20496). Der Frauenanteil betrug 12,9 Prozent. 75 Beamte waren im Berichtszeitraum im Rahmen der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) in elf EU-Missionen eingesetzt. Pro Tag waren durchschnittlich 41 deutsche Polizisten dort tätig. Der Anteil deutscher Beamtinnen in diesen Missionen betrug 17,1 Prozent.

An der “OSZE Special Monitoring Mission” in der Ukraine beteiligte sich die Bundesrepublik 2018 mit insgesamt zwei Polizeibeamten. Bei GPPT in Afghanistan wurden demnach 131 deutsche Polizistinnen und Polizisten eingesetzt. Davon befanden sich laut Bundesregierung durchschnittlich 53 in dem Land im Einsatz. Der Frauenanteil belief sich auf 12,2 Prozent.

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