800.000 Einsätze

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Bei den Zivilschutz-Hubschraubern (ZSH) handelt es sich um Helikopter des Typs EC 135 T2i der Firma Eurocopter. (Foto: Johanniter-Unfall-Hilfe Landesverband Niedersachsen/Bremen)

Der in Hannover stationierte Hubschrauber Christoph 4 aus der Flotte der Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Bundes flog den 800.000 Einsatz der ZSH. Neben diesem Meilenstein feiert die zivile Luftrettung 2020 auch ihr 50-jähriges Bestehen.

Bei diesem 800.000. Einsatz musste die Besatzung des Hubschraubers Christoph 4 zunächst ein Kind, welches sich beim Radfahren in einem Waldstück verletzt hatte, suchen und in eine Kinderklinik nach Hannover abtransportieren.

Der Bund verfügt über 18 ZSH, die an zwölf Luftrettungszentren in acht Bundesländer stationiert sind. Diese Hubschrauber sind hauptsächlich für den Katastrophen- und Zivilschutzfall als Unterstützung der Länder durch den Bund vorgesehen. Zu Friedenszeiten gestattet der Bund den Ländern die Nutzung der ZSH für den Luftrettungsdienst. Mit Hilfe der ZSH können unter anderem Verletzte abtransportiert, Einsatzstellen erkundet oder radioaktive Strahlung aus der Luft gemessen werden. Das Personal der ZSH setzt sich aus unterschiedlichen Organisationen und Behörden zusammen. Die Bundespolizei stellt dabei die Piloten und wartet die Maschinen. Die Notärzte kommen häufig von den jeweiligen Stationskrankenhäusern. Die Notfallsanitäter werden von den Hilfsorganisationen und Berufsfeuerwehren gestellt. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) übernimmt die Verwaltung der Helikopter.

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