Wann kommt die dritte Welle der KI?

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Der KI-Wissenschaftler Professor Dr. Kristian Kersting (TU Darmstadt) referiert auf dem Innovationssymposium KI in Berlin über die historische Entwicklung und die Zukunft des Maschinellen Lernens sowie der Künstlichen Intelligenz. (Grafik: Behörden Spiegel)

Auf dem Innovationssymposium KI, dem ersten Hybrid-Kongress des Behörden Spiegel, der Ende September sowohl in Berlin als auch im Netz stattfinden wird, berichtet Professor Dr. Kristian Kersting über die Entstehung und zukünftige Entwicklung des Maschinellen Lernens sowie der Künstlichen Intelligenz (KI).

Dabei stellt er die Grundlagen seiner Forschungsarbeit in den Mittelpunkt seines Vortrags. Kersting lehrt und forscht am Department of Computer Science, Artificial Intelligence and Machine Learning, an der Technischen Universität Darmstadt.

Der KI-Wissenschaftler geht zunächst auf die ersten beiden Wellen der KI-Forschung ein, um dann Ausblicke für ein zukünftiges komplexes KI-System, einer dritten Welle, zu liefern. In den Pioniertagen wurden zunächst klare Regeln von Menschen für spezielle Anwendungen und Szenarien programmiert. In der zweiten Welle, so Kersting, werden nun mithilfe des statistischen Lernens bestimmte Arten von Problemen analysiert.

Zukunft der KI

Die dritte Welle, jetzt noch Zukunftsmusik, wird in der Lage sein, ” Wahrnehmung auf niedriger Ebene und Argumentation auf hoher Ebene zu kombinieren sowie Entscheidungen zu kontextualisieren und sie auf menschenähnliche Weise zu kommunizieren,” so Kersting.

Der Referent veranschaulicht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in seinem Ausblick die algorithmischen Grundlagen für die dritte Welle der KI. Dabei geht er von einer sogenannten System-KI aus, die in ihrer komplexen Struktur ähnlich wie ein biologisches System funktioniert.

Für das Innovationssymposium KI, welches am 29. September in Berlin stattfindet, kann man sich auf www.innovationssymposium-ki.de anmelden. Auf dem ersten Hybrid-Kongress des Behörden Spiegel können die Teilnehmer auswählen, ob sie vor Ort oder virtuell per Internet teilnehmen möchten.

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