Vorerst letzte Amtshilfe in TH

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Die Bundeswehr unterstützte beispielsweise mit Abstrichteams das Landratsamt Greiz, wie die Soldaten der zweiten Kompanie des Sanitätsregiments 1. (Foto: Bundeswehr/Pillat)

Die Bundeswehr hat seinen vorerst letzten Amtshilfeeinsatz in Thüringen beendet. Im Zuge der Corona-Krise absolvierte die Bundeswehr im Freistaat insgesamt elf Einsätze.

Die Soldaten leisteten im Rahmen von Amtshilfeanträgen unter anderem Unterstützung bei den Corona-Abstrichzentren, dem Transport von Proben ins Labor und der Verfolgung von Infektionsketten. Die Amtshilfeanträge müssen grundsätzlich vom Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr (KdoTerrAufgBw) in Berlin genehmigt werden. Die Bundeswehr wird nur dann tätig, wenn die zivilen Ressourcen erschöpft sind oder Fähigkeiten gebraucht werden, die nur die Bundeswehr bereitstellen kann.

Für die Bewältigung und Beratung der Amtshilfe verfügt die Bundeswehr über ein Netzwerk aus Ansprechpartnern in den Ländern. Dazu gibt es in Thüringen ein Bezirksverbindungskommando und 23 Kreisverbindungskommandos. Diese bestehen ausschließlich aus lokal ansässigen Reservistinnen und Reservisten und werden über das Landeskommando aktiviert. Dies geschieht nach einer Anforderung durch zivile Stellen im Katastrophen- und Krisenfall. Die Reservisten werden dann als Fachberater in den regionalen Krisenstäben tätig und klären über die möglichen Leistungen der Bundeswehr auf.

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