EU-Staaten koordinieren 5G-Sicherheitsmaßnahmen

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Mobilfunk sicher ausbauen: Die EU-Kommission sieht noch Handlungsbedarf in den Mitgliedstaaten. (Foto: Michael Schwarzenberger, www.pixabay.com)

Die EU-Mitgliedstaaten haben begonnen, Sicherheitsmaßnahmen zum Ausbau der 5G-Mobilfunknetze umzusetzen. Grundlage ist die im Januar verabschiedete EU-Toolbox. Die EU-Kommission lobt erste Fortschritte, sieht aber auch noch erheblichen Handlungsbedarf.

Ein erster Bericht zur Umsetzung zeigt Defizite besonders bei Maßnahmen auf, um die “Gefahr der Abhängigkeit von Hochrisikoanbietern auf Unionsebene zu mindern”. Gemeint sind in erster Linie die chinesischen Lieferanten von Netzkomponenten Huawei und LTE. Über Risiken durch deren Beteiligung am Netzausbau diskutieren Regierungen, Sicherheitsbehörden und die Telekommunikationsbranche seit Monaten. Die EU-Kommission fordert eine gründliche Bestandsaufnahme der Lieferketten und fortlaufende Überwachung. Sie erwartet zudem die Einführung von Mechanismen zur Überprüfung ausländischer Direktinvestitionen. So sollen Marktentwicklungen unterbunden werden können, die die Wertschöpfungskette bezüglich des 5G-Ausbaus für die EU negativ beeinflussen könnten.

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