Hilfsprogramm für den Bevölkerungsschutz beschlossen

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Die Corona-Krise setzte Organisationen im Bevölkerungsschutz doppelt unter Druck. Einerseits mussten die hohen Kosten für Infektionsschutzartikel gestemmt werden. Andererseits fielen viele Einnahmequellen weg. (Foto: klimkin, pixabay.com)

Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat ein Hilfsprogramm für Vereine im Bevölkerungsschutz auf den Weg gebracht. Das Programm umfasst Hilfen in Höhe von zehn Millionen Euro.

Die Empfänger der Unterstützung sind vor allem die Landesverbände der Bevölkerungsschutzorganisationen, wie die Hilfsorganisationen, der Landesfeuerwehrverband und Landeshelfervereinigung des Technischen Hilfswerk (THW) und die im Landesbeirat für den Katastrophenschutz vertretenen Organisationen. Außerdem können Vereine aus dem Geschäftsbereich des Innenministeriums Hilfe beantragen, die gemeinnützigen Tätigkeiten nachgehen.

Die Höhe der finanziellen Unterstützung richtet sich nach den Einnahmeausfällen und Liquiditätsengpässen, die durch die Corona-Krise im ersten Halbjahr verursacht wurden, und zudem zur Existenzsicherung nötig sind.

Die Landes- und Regionalverbände der Hilfsorganisationen sind durch die Corona-Krise unter Druck geraten. So beklagte der Malteser Hilfsdienst (MHD) in Baden-Württemberg Mehrkosten von einer Millionen Euro für die Beschaffung von Persönlicher Schutzausrüstung. Die Kosten dafür sind häufig noch nicht refinanziert worden. Gleichzeitig fielen für die Hilfsorganisationen Einnahmen aus Ausbildungsangeboten und Sanitätsdiensteinsätzen bei Veranstaltungen weg.

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