Abzugspläne des Pentagon vorgestellt

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V.l.n.r.: US-Verteidigungsminister Dr. Mark T. Esper, General John E. Hyten, Stellvertretender Generalstabschef, und General Tod D. Wolters, Kommandeur des USEUCOM, informieren die Medienvertreter im Pentagon über die neue "European Strategic Force Posture Review". (Foto: BS/DoD, Marvin Lynchard)

Gestern hat US-Verteidigungsminister Dr. Mark T. Esper in Washington detaillierte Abzugspläne für die amerikanischen Streitkräfte aus Deutschland vorgestellt. Davon sollen insgesamt 11.900 US-Soldaten betroffen sein. Dieser Schritt werde das hierzulande stationierte Militärpersonal von rund 36.000 auf 24.000 reduzieren. Die Verlegung könne innerhalb von Wochen beginnen. Auch mit 24.000 sei die Bundesrepublik immer noch das NATO-Land mit den meisten US-Truppen.

Rund 5.600 US-Soldaten sollen in andere europäische Staaten verlegt werden, wobei diejenigen, die nach Osteuropa – besonders in die Schwarzmeer- und nach Polen – gingen, rotieren sollten. 6.400 weitere Soldaten sollen ganz zurück in die Vereinigten Staaten, so der Verteidigungsminister.

General Tod D. Wolters, Kommandeur des USEUCOM und SACEUR der NATO, ergänzte, dass die Hauptquartiere des “European Command” und des “Special Operations Command-Europe” von Stuttgart ins belgische Mons umziehen würden, wo sich bereits das NATO-Hauptquartier SHAPE befindet. Das EUCOM hat außerdem u.a. vorgeschlagen, eine F-16-Staffel vom rheinland-pfälzischen Spangdahlem nach Italien zu verlegen.

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