Wasserstoffpionier Schleswig-Holstein

0
521
"Westküste100" will die Wasserstoff-Forschung vorantreiben. (Foto: PublicDomainPictures, pixabay.com)

Der Bund unterstützt das Projekt “Westküste100” mit 30 Millionen Euro. Vor knapp einem Jahr als einer der 20 Sieger im Ideenwettbewerb “Reallabore der Energiewende” des Wirtschaftsministeriums hervorgegangen, forciert das Projekt den Aufbau einer regionalen Wasserstoff-Wirtschaft.

Die zehn Partner des “Westküste100”-Konsortiums wollen grünen Wasserstoff aus Windkraft herstellen, im Gasnetz transportieren, in industriellen Prozessen nutzen und unterschiedliche Stoffkreisläufe innerhalb einer bestehenden Infrastruktur verzahnen. Insgesamt werden 89 Millionen Euro in das Projekt investiert, an dem unter anderem der Fernleitungsnetzbetreiber OGE, die Thüga sowie die Stadtwerke Heide beteiligt sind. Ziel ist der Test-Ausstieg von Industrie, Mobilität und Wärmemarkt aus der Kohlenstoff-Wirtschaft unter realen Bedingungen im industriellen Maßstab.

Dazu soll im ersten Schritt ein 30-Megawatt-Elektrolyseur betrieben werden, insgesamt will das Konsortium eine Elektrolyse-Kapazität von 700 Megawatt für die Produktion von Wasserstoff errichten. “Damit festigt Schleswig-Holstein seinen Ruf als Land der Wasserstoffpioniere”, betont Energieminister Jan Philipp Albrecht (Grüne). “Als Land werden wir diesen starken Impuls bei der Entwicklung einer Wasserstoffstrategie aufnehmen.”

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here