Mehr Geld für Hessens Dörfer

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Hessens Dörfer profitieren von einer erhöhten Förderquote für kommunale Projekte. (Foto: fbhk, pixabay.com)

Das Land Hessen erhöht die Förderquote in der Dorfentwicklung und der Dorfmoderation, um den ländlichen Raum zu stärken. Nötig wurde dies, da die Corona-Krise bei vielen Kommunen zu finanziellen Einbrüchen und Unsicherheiten führt. So soll erreicht, werden, dass zukunftsweisende Projekte nicht zum Erliegen kommen, betont Hessens Landwirtschaftsministerin Priska Hinz.

“Bei der Dorfentwicklung liegen zahlreiche gute Projekte in der Schublade, mit deren Umsetzung kurzfristig begonnen werden kann. Dazu gehören neue Spiel- und Freizeitflächen, die Gestaltung von Dorfplätzen und Mehrgenerationenhäusern für alle Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine. Ab sofort bekommen Hessens Dörfer mehr Geld, wenn sie im Rahmen des Förderprogrammes “Dorfentwicklung” in Daseinsvorsorge, Innenentwicklung und in kommunale Infrastruktur investieren,” so die Ministerin.

Für kommunale Projekte wird die Förderquote pauschal um 15 Prozent erhöht. Die Förderquote, die sich an der Finanzkraft der Kommune orientiert, liegt dann ab dem 1. August bei 70 bis 90 Prozent. “Davon profitieren vor allem die finanzschwachen Dörfer, die zukünftig nur noch zehn Prozent der Investitionskosten aus der kommunalen Haushaltskasse zahlen müssen und nicht mehr ein Viertel der Kosten selber tragen müssen, wie bisher”, so Hinz. Die Maßnahme ist vorerst bis Ende 2021 befristet.

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