Hinweistelefon freigeschaltet

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Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) hat ein neues Hinweistelefon des märkischen Verfassungsschutzes freigeschaltet. (Foto: BS/Feldmann)

Brandenburgs Verfassungsschutz hat eine neue Anlaufstelle für Bürger geschaffen. Dazu wurde ein Hinweistelefon zu extremistischen Aktivitäten und Radikalisierungen freigeschaltet. Der Anschluss ist von Montag bis Freitag, jeweils in der Zeit von neun bis 15 Uhr, erreichbar.

Das Hinweistelefon ist ein Element des Maßnahmenplans gegen Rechtsextremismus und Hasskriminalität von Innenminister Michael Stübgen (CDU). Zu den weiteren Inhalten gehören unter anderem ein Aussteigerprogramm, die intensivierte Verfolgung von Hasskriminalität im Internet, der konsequente Entzug von Waffen bei Extremisten sowie ein verbesserter Schutz von Mandatsträgern, insbesondere auf kommunaler Ebene. An das Hinweistelefon können sich auch Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes wenden.

Stübgen erklärte dazu: “Mit dem Hinweistelefon kann der Verfassungsschutz seine Aufgaben noch besser wahrnehmen und schneller reagieren.” Seine Aufgabe bestehe nicht nur darin, Informationen über extremistische Bestrebungen zu sammeln und auszuwerten. “Er ist auch ein Frühwarnsystem und damit aktiver Partner der Zivilgesellschaft”, so der Potsdamer Ressortchef. Umso wichtiger sei es daher, dass die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit hätten, direkt, unbürokratisch, einfach und vertraulich mit dem Verfassungsschutz in Kontakt zu treten.

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