Statistik veröffentlicht

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2019 wurden die Kräfte der Feuerwehr über 118.000-mal in Baden-Württemberg alarmiert. (Foto: BS/Klawon)

Mit über 118.000 Einsätzen im Jahr 2019 hatten die Feuerwehren in Baden-Württemberg das zweithöchste Einsatzaufkommen seit 20 Jahren. Im Vergleich zum Vorjahr 2018 sanken die Einsatzzahlen jedoch um 5,4 Prozent. Dies geht aus der Feuerwehrjahresstatistik hervor, die das Innenministerium in Stuttgart veröffentlicht hat.

Der größte Teil der Einsätze umfasste mit über 40 Prozent technische Hilfeleistungen, wie das Bergen von Unfallfahrzeugen oder das Beseitigen von Ölspuren. Dabei lässt sich ein Rückgang um 10 Prozent der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr feststellen. Über 18.000-mal bzw. in 15 Prozent aller Alarmierungen mussten die Einsatzkräfte aufgrund von Brandeinsätzen ausrücken. Auch diese Art von Einsätzen war im Vergleich rückläufig. Bei 10.000 Einsätzen handelte es sich um Notfalleinsätze. Nur bei diesen Einsätzen verzeichneten die Feuerwehren im Ländle ein Plus von über neun Prozent. Rund ein Fünftel der Alarmierungen waren Fehlalarme.

Bei den Einsätzen mussten die Feuerwehren jedoch auch einige Verletzte beklagen. Insgesamt verletzten sich 1.516 ehrenamtliche Feuerwehrleute und 162 hauptamtliche Kräfte. Davon wurden zwei Feuerwehrangehörige bei der Ausübung ihres Dienstes tödlich verletzt.

Die 1.099 Feuerwehren, davon acht Berufsfeuerwehren, im Bundesland haben weiterhin einen stabilen Personalstamm von über 112.000 Kräften. Davon sind knapp 98 Prozent in den Wehren ehrenamtlich engagiert.

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