BKA öffnet gehobenen Dienst für IT-Experten

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Der Bund will mehr Cyber-Kriminalisten gewinnen. Dafür lockt er MINT-Absolventen mit neuer Laufbahn. (Foto: deepagopi2011, stock.adobe.com)

Beim Bundeskriminalamt (BKA) können Absolventen technischer Studiengänge in Zukunft im gehobenen Dienst verbeamtet werden. Voraussetzung ist eine Weiterbildung. Bisher war eine Laufbahn im gehobenen Kriminaldienst nur mit verwaltungsinternem Studienabschluss möglich.

Die Neuregelung hat das Bundeskabinett beschlossen. Künftig sollen jährlich Cyber-Kriminalisten im höheren zweistelligen Bereich eingestellt werden. Die neue Laufbahn steht Bewerbern offen, die ein Studium im informationstechnischen, naturwissenschaftlichen oder ingenieurstechnischen Bereich abgeschlossen haben. In einem dreitägigen Auswahlverfahren sollen die körperliche Tauglichkeit, soziale und kognitive Fähigkeiten sowie IT-Fachkenntnisse getestet werden. Dann soll eine zweijährige kriminalpolizeiliche Weiterbildung an der Hochschule des Bundes folgen. In der Zeit sollen die Anwärter als Tarifbeschäftigte beim BKA angestellt werden. Anschließend kann die Verbeamtung in den gehobenen Kriminaldienst erfolgen.

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