Katastrophenschutz-Leuchttürme geplant

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Die Katastrophenschutz-Leuchttürme sind eine Lehre aus dem Stromausfall in Treptow-Köpenick 2019 und der Corona-Pandemie. (Foto: PIRO4D, pixabay.com)

Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlins plant die Errichtung von 24 sogenannten Katastrophenschutz-Leuchttürmen. Diese sollen in Krisensituationen als Anlaufstelle sowie als Informationsquelle für Bürgerinnen und Bürger dienen.

Die Leuchttürme liefern behördliche Informationen und lagebezogene Auskünfte, über Notunterkünfte, elektrische Ladestationen, geöffnete Apotheken oder Ähnlichem. Zusätzlich sollen dort auch Hilfsangebote aus der Bevölkerung koordiniert werden. Zur Verbreitung der Informationen sollen Großmonitore, Aushänge und persönliche Beratungsangebote genutzt werden.

Die Katastrophenschutz-Leuchttürme erhalten eine Grundausstattung aus Großbildschirmen, mobilen PCs, Wlan-Hotspots und Beschilderung. Zudem werden sie mit einer Notstromversorgung ausgestattet. Die Senatsverwaltung stellt dazu rund 450.000 Euro bereit. Die Informationsquellen werden über das gesamte Stadtgebiet verteilt und in festgelegten bezirklichen Räumlichkeiten installiert. Die Bezirke entscheiden selbst über die Standortauswahl. Die Zahl der Leuchttürme soll in Zukunft auf bis zu 38 ansteigen.

“Insbesondere während einer Krise müssen Informationen verbreitet und für alle abrufbar sein. Umso wichtiger ist es, bei länger andauernden Krisensituationen notwendige Anlaufstellen und Informationsquellen nah an den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung zu stellen. Das ist ein wesentlicher Aspekt, den wir aus dem Stromausfall in Köpenick gelernt haben. Mit den Katastrophenschutz-Leuchttürmen schaffen wir solche Orte”, sagte Innensenator Berlins, Andreas Geisel (SPD).

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