Verbundprojekt “NOWATER” gestartet

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Was tun, wenn kein Wasser mehr aus dem Hahn kommt? Das Projekt "NOWATER" soll Antworten liefern: (Foto: Vien Hoang, pixabay.com)

Das Projekt “Notfallvorsorgeplanung der Wasserver- und -entsorgung von Einrichtungen des Gesundheitswesens” (NOWATER) ist angelaufen. Es soll einen Leitfaden für Betreiber von Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) im Gesundheitswesen erstellen. An der Erstellung ist neben anderen das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), die Universität der Bundeswehr München und die Technische Hochschule Köln beteiligt.

Während in den Notfallplanungen der Krankenhäuser der Stromausfall genaustens behandelt wird, fristet die Wasserversorgung ein Schattendasein in den Planungen. Deshalb widmen sich die Projektbeteiligten diesem Thema und entwickeln technische und organisatorische Lösungsstrategien für das Risikomanagement von Krankenhäusern. Die Strategien sollen übertragbar und skalierbar sein.

Zudem soll ein Demonstrator zur Aufrechterhaltung konstruiert und getestet werden. Es ist geplant, dass der Demonstrator im Notfall Ersatzwasser aufbereiten und einspeisen kann. Ein modularer Aufbau soll eine kurzfristige Inbetriebnahme ohne die Unterstützung von Einsatzkräften ermöglichen

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms “Forschung für die zivile Sicherheit” mit 2,37 Millionen Euro gefördert. Projektende ist im April 2023.

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