Neuer LKA-Chef

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Ist neuer Chef des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamtes (LKA): Ingo Wünsch (54). (Foto: BS/IM NRW, Jochen Tack)

Ingo Wünsch ist neuer Leiter des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamtes (LKA). Der 54-Jährige folgt auf Frank Hoever, der Polizeipräsident in Bonn wurde. Zuletzt leitete Wünsch die Stabsstelle zur Revision der kriminalpolizeilichen Bearbeitung von sexuellem Missbrauch an Kindern und Kinderpornografie im Düsseldorfer Innenministerium.

Zuvor war er Sonderermittler des Innenministers Herbert Reul (CDU) im Missbrauchsfall von Lügde. Wünsch trat 1986 in den mittleren Polizeivollzugsdienst ein und war zunächst Streifenbeamter in Köln. 1994 stieg er in den gehobenen und 2004 in den höheren Dienst auf. Anschließend war der verheiratete Vater dreier erwachsener Söhne unter anderem Leiter der Direktion Kriminalität in der Kreispolizeibehörde Düren, Leiter der Führungsstelle Kriminalität im Polizeipräsidium Köln sowie Dezernatsleiter im LKA. Dort leitete Wünsch die Fachaufsicht über alle 47 Kreispolizeibehörden im Land.

Er selbst sagte zu seiner neuen Funktion: “Das Landeskriminalamt steht für Kompetenz und Innovationskraft. Diese besonderen Stärken möchte ich weiterentwickeln.” Das gelte in erster Linie für die strategischen Schwerpunkte der Landespolizei. Dazu gehörten die Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs, der Organisierten Kriminalität (OK) sowie der Clan-Kriminalität. Gleiches gelte für das Vorgehen gegen Rechtsextremismus, islamistischen Terrorismus und Cyber Crime. “Dafür ist es wichtig, die digitalen Ermittlungskompetenzen der Polizei und die behördenübergreifende Zusammenarbeit zu stärken und fortlaufend weiter zu entwickeln”, so Wünsch.

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