Wolski meint

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Generalmajor a. D. Reinhard Wolski, Dipl.-Ing. (Univ.), ist Mitarbeiter des Behörden Spiegel und war in seiner letzten Verwendung Chef des Amtes für Heeresentwicklung. (Foto: privat)

Nun haben die Außenminister Polens, Jacek Czaputowicz, und der USA, Michael R. Pompeo, gemeinsam die Verstärkung der 4.500 Angehörigen der U.S. Streitkräfte, die in Polen in einem Rotationsverfahren, im Wesentlichen im Rahmen von “Enhanced Forward Presence”, aber auch bilateraler Übungen  stationiert sind, um weitere 1.000 angekündigt.

Offensichtlich vermeidet man seitens der USA auch hier eine permanente Stationierung (der Hinweis auf das Nutzen polnischer militärischer Infrastruktur deutet dies an). Man hält sich also an bestehende Verträge. Drei Hinweise der Außenminister sind aus meiner Sicht besonders interessant: Der polnische Außenminister betont, dass diese Stationierung sinnvoller sei als in Deutschland, sie aber nicht “hand-in-hand” mit der angekündigten U.S. – Truppenreduzierung in Deutschland zu sehen sei, und Michael Pompeo betont: “…as we have been having discussions with the Russians on our strategic dialogue…”. Das Dritte ist der betonte Hinweis auf die “Three Seas Initiative”, die ja auch eine sicherheitspolitische Initiative sein soll. Deutschland und die EU – bewusst außen vorgelassen?

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