Ersten Tätigkeitsbericht vorgelegt

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Hat seinen ersten Tätigkeitsbericht vorgelegt: Thorsten Hoffmann, Polizeibeauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen. (Foto: BS/www.studio-sucrow.de)

Der Polizeibeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, Thorsten Hoffmann, hat seinen ersten Tätigkeitsbericht präsentiert. Demnach wandten sich seit seinem Amtsantritt im März 2019 243 Beschäftigte der Landespolizei an ihn. 221 dieser Eingaben konnten Hoffmann und sein Team abschließend bearbeiten.

“Da ging es mal um den Verdacht einer Mobbingsituation am Arbeitsplatz oder um die Diensttauglichkeit”, erklärte der Polizeibeauftragte. Andere Themen seien die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege, Beförderungs- und Entwicklungsperspektiven und Versetzungsverfahren gewesen. “Die soziale Situation der Kollegen zieht sich wie ein roter Faden durch die Eingaben”, berichtete Hoffmann.

Der Polizeibeauftragte ist direkter Ansprechpartner für alle 54.000 Mitarbeiter der nordrhein-westfälischen Polizei, Er wird aufgrund eigener Entscheidung tätig und unterliegt nicht dem Legalitätsprinzip. Seine Anrufung ist ohne Einhaltung des Dienstweges möglich. Er ist im Düsseldorfer Innenministerium angesiedelt und untersteht direkt dem Ressortchef. Dazu sagt Hoffmann: “Meine Integration im Innenministerium erleichtert meine Aufgabe. Zum einen, weil ich nahe an den Entscheidungsträgern bin, zum anderen aber auch, weil ich strukturelle Veränderungen direkt ansprechen kann.”

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