Geld für Extremwetterbewältigung

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Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt die Kommunen bei Gefahrenabwehr von Extremwetterereignissen mit 6,5 Millionen Euro. (Foto: Markus Distelrath, pixabay.com)

Das Land Rheinland-Pfalz stellt zur Bewältigung von Starkregenereignissen und zur Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden 6,5 Millionen Euro bereit und nimmt Neubeschaffungen vor. Das Bundesland möchte damit die Investitionen auf kommunaler Ebene verstärken.

In Zukunft sollen in allen acht Leitstellenbereichen des Landes Tanklöschfahrzeuge Waldbrand (TLF W) zur Verfügung stehen. Um auch größeren Bränden Herr zu werden, können diese aus gesamt Rheinland-Pfalz zusammengezogen werden. Zudem werden Außenlastbehälter für Polizeihubschrauber beschafft.

Neben der Waldbrandbekämpfung wird auch die Ausstattung zur Bewältigung von Starkregenereignissen verbessert. Deshalb werden spezialisierte Einsatzfahrzeuge angeschafft, die in der Lage sind, überflutete Flächen und Verkehrswege zu durchfahren. Zudem werden verschiedene Ausrüstungsmodule an Feuerwehreinheiten verteilt, welche auch überregional tätig werden sollen. Ein Modul umfasst Abrollbehälter mit Ausrüstungsgegenständen, wie Tauchpumpen und Wathosen. Ein weiteres ermöglicht die Befüllung von 2.000 Sandsäcken pro Stunde am Einsatzort.

Um die Kommunen vor Ort weiter zu stärken, bietet das Land ein Sonderförderprogramm an, welches die Beschaffung von “Gitterboxen Starkregen” unterstützt. Die Boxen sind mit Einsatzmaterial zur Bewältigung von Starkregenereignissen ausgestattet. Im Rahmen des Programms können nun Förderanträge gestellt werden. Dafür stehen 500.000 Euro zur Verfügung.

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