Digitallotsenprojekt in Bayern gut angelaufen

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Die bayerische Digitalministerin Judith Gerlach, hier beim Zukunftskongress Bayern im Februar, freut sich über den guten Start des Digitallotsenprogrammes. (Foto: BS/Giessen)

Zur Unterstützung der Digitalisierung in den bayerischen Rathäusern ist im Oktober 2019 durch die Digitalministerin von Bayern, Judith Gerlach, das Projekt der sogenannten Digitallotsen auf den Weg gebracht worden. Digitallotsen sollen mit den wichtigsten Grundlagen zu Digitalisierungsfragen in der Kommunalverwaltung ausgestattet werden, um den Kolleginnen und Kollegen in ihren Behörden mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können. Nach einem knappen Jahr hat das Ministerium nun ein erstes Fazit gezogen.

So haben mittlerweise 320 Teilnehmer die jeweils viertägige Schulung absolviert und stehen ihren Kommunalverwaltungen als Ratgeber bei der Digitalisierung zur Verfügung. Für den Herbst gibt es bereits rund 170 weitere Anmeldungen. Digitalministerin Judith Gerlach freut sich darüber, “dass das Programm so gut angenommen wird. Die Digitallotsen sind wichtige Multiplikatoren bei der Digitalisierung der Verwaltung in den bayerischen Kommunen. Sie können notwendige Transformations- und Veränderungsprozesse anstoßen und dienen so als Impulsgeber für Digitalisierungsprojekte in den Gemeinden, Städten, Landkreisen und Bezirken.”

Der “Grundkurs Digitallotse” wird von der Bayerischen Verwaltungsschule BVS in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Vermessungsverwaltung und den kommunalen Spitzenverbänden angeboten. 80 Prozent der Seminargebühren übernimmt der Freistaat. In dem Kurs werden die wichtigsten rechtlichen und organisatorischen Grundlagen vermittelt, die bei der Digitalisierung der kommunalen Verwaltung wichtig sind. Außerdem soll der Kurs für das Thema sensibilisieren und einen Überblick über die bereits vorhandenen Möglichkeiten vermitteln, Verwaltungsabläufe zu digitalisieren. Der “Grundkurs Digitallotse” begleitet das Förderprogramm “Digitales Rathaus”. Dabei unterstützt der Freistaat die Kommunen mit insgesamt 43 Millionen Euro bei der Bereitstellung von neuen Online-Diensten.

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