Mitgliederzuwachs bei den Feuerwehren des Saarlands

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Der Brandschutz wird im Saarland von der Berufsfeuerwehr Saarland, 52 Freiwilligen Feuerwehren und 15 Werkfeuerwehren gewährleistet. (Foto: BS/Klawon)

Die Feuerwehren im kleinsten Bundesland konnten 2019 einen Mitgliederzuwachs verzeichnen. Dies geht aus der Jahresstatistik 2019 der Feuerwehren im Saarland hervor. Mit über 11.600 aktiven Kräften haben die Wehren wieder den Stand von 2012 erreicht. Insgesamt wuchs die Anzahl der Angehörigen um 0,7 Prozent.

Ebenso konnten sich die Feuerwehren über einen höheren Frauenanteil in den eigenen Reihen freuen. Der Anteil stieg um 3,9 Prozent auf 1.137. Dies entspricht 9,8 Prozent der Mitglieder in den kommunalen Feuerwehren. Dies ist ein Höchstwert. Eine positive Mitgliederentwicklung zeichnete sich auch bei den Jugendfeuerwehren ab. Mit einem Anstieg von über drei Prozent engagieren sich nun über 4.300 Jugendliche in den Wehren.

In den 310 Löschbezirken fuhren die Feuerwehren 2019 insgesamt zu 8.413 Einsätzen. Zwei Drittel der Einsätze machten Hilfeleistungen aus. Rund ein Drittel waren Einsätze zur Brandbekämpfung. Während die Hilfeleistungseinsätze stark um über 2.500 Alarmierungen zurückgingen, stieg die Zahl der Brandbekämpfungen leicht um 289. Bei den Feuerwehren Saarbrücken und Neuenkirchen, die zusätzlich im Rettungsdienst eingebunden sind, fielen noch über 16.000 Notfalleinsätze an.

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