Neue Wanderausstellung

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Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hat eine neue Wanderausstellung zum Polizeiberuf eröffnet. (Foto: BS/Giessen)

Eine Wanderausstellung setzt sich mit den besonderen Anforderungen an Polizisten auseinander. Sie ist von Nordrhein-Westfalens Innenminister, Herbert Reul (CDU), eröffnet worden und soll in allen 47 Kreispolizeibehörden des bevölkerungsreichsten Bundeslandes zu sehen sein.

Die Schau thematisiert Belastungen, wie zum Beispiel Schichtdienst, fehlende gesellschaftliche Anerkennung und die Konfrontation mit Gewalt und Tod im Dienst. Reul sagte: “Jede Polizistin und jeder Polizist muss sich damit auseinandersetzen. Denn diesen Job legt man bei Feierabend nicht einfach ab. Den nimmt man mit nach Hause, und es braucht eine gesunde Psyche, um das Erlebte zu verarbeiten.” Die Ausstellung mache deutlich, dass diese Belastungen in der Polizeifamilie keine Tabus seien. Vielmehr, so der Ressortchef: “Die Ausstellung soll dazu animieren, über die Probleme zu reden und Hilfe einzufordern, wenn sie nötig ist.”

Zudem soll die Schau die Mitarbeiter einladen, den “Kraftraum” und den “Grenzgang” zu besuchen. Dabei handelt es sich um zwei spezielle und weitergehende Angebote, die sich mit den Themen Werte und Belastungen im Polizeiberuf beschäftigen. Angesiedelt sind die Angebote beim Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der nordrhein-westfälischen Polizei in Selm. Sie sind Teil des “Zentrums für ethische Bildung und Seelsorge in der Polizei Nordrhein-Westfalen”, einer bundesweit in dieser Form einmaligen Einrichtung.

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