Gebäudeenergiegesetz verkündet

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(Foto: geralt, pixabay.com)

Am 1. November tritt das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) in Kraft.

Hintergrund

Das Gesetz führt das Energieeinspargesetz (EnEG), die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zu einem einheitlichen, aufeinander abgestimmten Gesetz zusammen.

Einfachere Nachweismöglichkeiten

Neu sind insbesondere vereinfachte Nachweismöglichkeiten für die Energieanforderungen. Die sogenannte Innovations-klausel sieht vor, dass Bauherren nicht zwingend für jedes Gebäude einen Nachweis bringen müssen. Es reicht aus, wenn eine zusammenhängende Häusergruppe (Quartier) insgesamt den Energieanforderungen entspricht. Möglich ist auch, den Nachweis sowohl durch den Energiebedarf, als auch durch die CO2-Emissionen zu erbringen.

Die energetischen Anforderungen an Gebäude selbst wurden durch das Gesetz nicht verschärft.

Vorbildfunktion der öffentlichen Hand

Die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand erfordert von öffentlichen Auftraggebern, die Einhaltung der energetischen Anforderungen in Ausschreibungen vorzugeben.

Download Volltext:

www.heuking.de/fileadmin/Aktuelles/Gebaeudenergiegesetz_1113_u_En092.pdf

Der Autor des Gastbeitrags ist Dr. Marvin Lederer von der Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek.

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