Flotte auf dem Bodensee vergrößert

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Die Arbeitsboote stellen den Schutz der Trinkwasserversorgung durch den Bodensee sicher. (Foto: Ingo Jakubke, pixabay.com)

Die Öl- und Schadenswehren am Bodensee können sich über den Zuwachs von vier neuen Feuerlösch- und Arbeitsbooten freuen. Für die Boote investierte das Land Baden-Württemberg rund 7,6 Millionen Euro. Sie wurden für eine optimale Abdeckung des Gewässers auf vier Standorte verteilt. Die Standorte sind Friedrichshafen, Konstanz, Radolfzell und Überlingen.

Mit der Übergabe der 16 Meter langen Boote an die Wehren endet die 2015 begonnene Konzeptions- und Planungsphase einer Arbeitsgruppe aus dem Landratsamt Bodenseekreis und den Experten der Feuerwehren der jeweiligen Standorte. Allein im ersten Halbjahr dieses Jahres wurde das von der Feuerwehr Friedrichshafen betriebene Boot 27 Mal alarmiert.

“Mit den neuen Feuerlösch- und Arbeitsbooten ist es nun möglich, über das reine Feuerlöschen hinaus auch technische Hilfe zu leisten, beispielsweise für liegengebliebene oder manövrierunfähige Boote, und bei Wasserrettungen helfend zu unterstützen”, sagte Innenminister Baden-Württembergs, Thomas Strobl (CDU), bei der Übergabe der Boote.

Die Boote übernehmen die Bewältigung von Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen auf dem Bodensee und den Schutz von Uferbereichen. Außerdem leistet die Ölwehr Amtshilfe und Unterstützung für die Polizei, die Gewässerdirektion und anderen Hilfsorganisationen. Grundlage der Aufgabenübernahme ist eine im Jahr 1960 geschlossene Übereinkunft zum Schutz des Bodensees zwischen Baden-Württemberg, Bayern, Österreich und der Schweiz.

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