Wolski meint

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Generalmajor a. D. Reinhard Wolski, Dipl.-Ing. (Univ.), ist Mitarbeiter des Behörden Spiegel und war in seiner letzten Verwendung Chef des Amtes für Heeresentwicklung. (Foto: privat)

Am 26.08. wurden im Rahmen der Deutschen Ratspräsidentschaft die Resilienz und Handlungsfähigkeit der EU im Bereich Sicherheit und Verteidigung durch die EU-Verteidigungsminister/innen im Format “iVM” diskutiert. Ein Highlight der Deutschen Ratspräsidentschaft, insbesondere der Ansatz zum “360-Grad”-strategischen Kompass.

Diesem Treffen schloss sich das Framework Nations Concept-Meeting am 27.08. an: die Stärkung der europäischen Säule innerhalb der NATO. Ein Konzept, an dessen Realisierung die Bundeswehr bereits seit Jahren erfolgreich arbeitet.

Jetzt aber muss das Ganze umgesetzt werden. Eine Framework Nation wie Deutschland muss vorangehen mit einem nachhaltigen und planmäßigen Rüstungsprozess für 2021-2031.  Also müssen die Rüstungsvorhaben (z.B. STH, PUMA VJTF) parlamentarisch und haushalterisch umgesetzt werden – ohne bürokratische Verzögerungen.

Und bevor wir – wie beim Ministertreffen vorgeschlagen – neue PESCO-Projekte planen, sollten die bestehenden z.T. endlich realisiert werden, z. B. der Entwicklungsvertrag für den Kampfhubschrauber Tiger Mk 3. Sonst wäre Deutschland unglaubwürdig.

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