IT-Probleme bei Berliner Gerichten

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Iustitia hat es schwer. Berliner Gerichte müssen sich zurzeit mit Netzwerkproblemen ärgern. (Foto: AJEL, www.pixabay.com)

Die Gerichtsbarkeit der Hauptstadt hat derzeit mit IT-Problemen zu kämpfen. Angestellte können ihre Arbeitsplatzrechner nicht ordentlich benutzen. Die Ursache liegt offenbar in der Netzinfrastruktur. Ein Team des zuständigen IT-Dienstleistungszentrums (ITDZ Berlin) arbeitet an einer Lösung.

Betroffen sind sowohl das Landgericht und das Kammergericht als auch die Amtsgerichte. Störungen würden bei verschiedenen Diensten und Komponenten auftreten und führten zu kurzfristigen Problemen wie Einfrieren des Bildschirms oder Trennung der Netzwerkverbindung, heißt es aus dem ITDZ.

Der IT-Dienstleister untersucht derzeit die Ursachen. Möglicherweise hängen die Probleme mit einem Sicherheitsupdate in der letzten Woche zusammen. Gerichtsmitarbeiter an wichtigen Schlüsselstellen wie Protokollführer in Verhandlungen haben vorübergehend Zugriff auf alternative Arbeitsumgebungen erhalten.

Das Berliner Kammergericht hatte bereits ab September 2019 mit IT-Problemen zu kämpfen gehabt. Das selbstbetriebene IT-System musste nach einem schwerwiegenden Sicherheitsvorfall abgestellt werden. Erst im April war die Einrichtung einer neuen Umgebung mit Anschluss ans Landesnetz abgeschlossen worden.

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