Flexibel und sicher in Baden-Baden

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Matthias Götz leitet das Fachgebiet Informationstechnik und Digitalisierung der Stadt Baden-Baden. (Foto: BS/NCP)

Ob Stadt oder Gemeinde: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wollen flexibler arbeiten und während der Coronakrise müssen sie es sogar. Es gilt, sensible Daten sicher ins Homeoffice zu übertragen. Dafür kommt eine VPN-Lösung zum Einsatz. Sie muss so einfach wie möglich arbeiten und darf keine wertvollen IT-Ressourcen binden.

“Baden-Baden – the good-good life” lautet das Motto der Stadt. Zum guten Leben gehören auch viele digitale Angebote, darunter Homeoffice für die Angestellten der Stadt und der Kommunalunternehmen. Homeoffice ist für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter attraktiv, die mit der gewonnenen Flexibilität Privat- und Arbeitsleben besser koordinieren können. Doch muss die Datenübertragung zwischen Stadt und Homeoffice sicher sein.

VPN-Lösungen gewährleisten das. Sie sollen zudem Komfort bieten und keinen Klick mehr als nötig verursachen. Eine VPN-Lösung (Virtuell Private Network) sendet sensible Daten durch einen VPN-Tunnel, der zwischen Servern der Stadt und den Endgeräten im Homeoffice aufgebaut wird. Durch diesen verschlüsselten Tunnel sind die Daten geschützt.

Hohe Sicherheit – ein Muss!

Gerade für Städte und Gemeinden ist es wichtig, auf eine bewährte Lösung für die sichere Datenübertragung zu setzen. Kaum etwas beschädigt die Reputation einer Stadt mehr, als wenn sensible Daten von Bürgerinnen und Bürgern oder Unternehmen im Netz abgefangen und für kriminelle Zwecke genutzt werden. Maximale Sicherheit steht bei VPN-Lösungen also immer ganz oben auf der Liste notwendiger Funktionen. “Wir haben außerdem darauf geachtet, dass alle Sicherheitsfeatures unserer VPN-Lösung entsprechend den sich ständig verändernden Bedrohungspotenzialen regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht werden”, sagt Matthias Götz, ITLeiter der Stadt Baden-Baden.

Matthias Götz setzt seit Anfang des Jahres 2020 auf eine Lösung des Nürnberger Unternehmens NCP. Sie ist bereits in zehn Landesrechenzentren und auf Bundesebene bei zahlreichen Ministerien und Ämtern im Einsatz. Darüber hinaus arbeitet NCP eng mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zusammen und bietet Produkte für Datenkommunikation nach der Geheimhaltungsstufe “Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch” (VS-NfD).

Für die eigentliche VPN-Lösung ist keine Hardware erforderlich, aber natürlich erfordert das mobile Arbeiten ebenso mobile Endgeräte wie Notebooks, Tablets oder Smartphones mit aktuellem Anti-Virus-Programm und Betriebssystem. Daher stellt Baden- Baden die Geräte selbst bereit und lässt den Einsatz privater Geräte nicht zu.

Hoher Komfort spart Ressourcen

“Neben der hohen Sicherheit muss eine VPN-Lösung zentral zu administrieren und für die Anwender leicht zu handhaben sein, sonst bindet sie zu viele unserer knappen IT-Ressourcen”, stellt Matthias Götz weitere Anforderungen vor. Die Stadt Baden- Baden hat immerhin 60 Außenstellen, zwei Rechenzentren und 1.200 Mitarbeiter, die teilweise unterwegs oder von Zuhause aus arbeiten und sicher vernetzt werden müssen. Die VPN-Lösung von NCP nutzt automatisierte Prozesse, um die Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien zu überprüfen oder mobile Arbeitsplätze neu einzurichten. Das spart viel Aufwand aufseiten der Stadt.

Hohe Flexibilität schafft Zukunftssicherheit

Zudem profitiert Baden-Baden von der hohen Skalierbarkeit der Lösung: Mit ihr könnte die IT-Abteilung der Stadt in kürzester Zeit neue Nutzerinnen und Nutzer per VPN an die Infrastruktur der Stadt anbinden – oder die Zugänge bei Bedarf wieder reduzieren. Der flexiblen Technologie folgt das Bezahlmodell: Wenn die Zahl von Lizenzen angepasst wird, greift das Pay-per-Use-Modell. “Wir zahlen nur für die Zugänge, die wir nutzen. Dies erhöht die Flexibilität unserer Stadtverwaltung enorm”, sagt Matthias Götz.

Wenn Städte und Gemeinden bei einer VPN-Lösung darauf achten, dass sie softwarebasiert, bewährt, einfach und flexibel ist, rüsten sie sich für die Zukunft bestens aus.

Für individuelle Fragen stehen die Stadt Baden-Baden und NCP in einem gemeinsamen Webinar am 16. September zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter www.ncp-e.com.

Der Autor des Gastbeitrags ist Uwe Schick, Redakteut bei SCHiCK!

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