Öffentliche Register bergen Schätze – Datenqualität hat ihren Preis

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Ein schierer Hort – öffentliche Register bergen wertvolle Daten, die dem Staat nützliche Dienste auf mannigfaltige Art erweisen. Im Podcast Public Sector Insider recherchieren wir zum Thema. (Foto: Geralt, pixabay.com)

Aus amtlichen Statistiken können Erfahrungswerte für bessere Entscheidungen gezogen werden. Die Recherche des Podcasts Public Sector Insider vermittelt, warum der Staat auf Datenqualität setzen muss, um konkurrenzfähig zu bleiben. Außerdem kommentieren wir die angespannte Personalsituation im Öffentlichen Dienst. Vizeadmiral Carsten Stawitzki äußert sich im Interview zu Beschaffung und Personal bei der Bundeswehr.

Der Abteilungsleiter Ausrüstung im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), geht außerdem auf die Beschaffung von Schutzmasken während der Pandemie durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) ein. Des Weiteren hebt er die Bedeutung der Nachwuchsgewinnung in einer zukunftsfähigen Armee hervor, bei der die Digitalisierung eine immer größere Rolle spielt.

IT-Infrastruktur muss verbessert werden

Eine moderne Digitalgesellschaft schöpft ihr Potenzial aus den eigenen Daten. Der Öffentliche Dienst leitet aus Statistiken Gesetzmäßigkeiten zur besseren Entscheidungsfindung ab. Die Basis hierzu liegt in den öffentlichen Registern, die ein schierer Hort für qualitativ hochwertige Daten sind. Doch für die effektive Nutzung solcher Datenbanken fehlt es in Deutschland noch zu oft an der geeigneten IT-Infrastruktur. Eine Recherche.

Die Personalfrage bleibt unbeantwortet

Covid19 hat die Arbeitssituation in den deutschen Behörden dramatisch verschärft. Durch die Verlagerung des Personals ins Home Office stellten sich bei vielen Ämtern Sicherheitsdefizite ein, da eine sichere IT-Kommunikation wegen mangelhafter Ausstattung häufig mehr schlecht als recht funktioniert. Weshalb viele zivile Behörden ihre Belegschaft noch immer nicht in den Präsenzbetrieb zurückholen und warum das aus datenschutztechnischer Sicht bedenklich ist, erläutert der Kommentar.

Behördenwissen zum Reinhören

Der Public Sector Insider erscheint jeden Dienstagmittag. Zu finden ist er auf der Webseite des Behörden Spiegel. Dort steht er zum Download bereit (https://www.behoerden-spiegel.de/podcast/) und ist auch auf den gängigen Streamingdiensten wie u.a. Apple, Spotify, Deezer und podcast.de erhältlich. Mit rund 15 Hörminuten ist er genau das richtige Format, um zwischen zwei Meetings oder in der Mittagspause News aus dem Public Sector zu erfahren.

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