Neuigkeiten zur MQ-9B “SkyGuardian”

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Eine MQ-9B "SkyGuardian/Protector" in den Farben der Royal Air Force (Foto: BS/RAF)

Belgien hatte sich im Oktober 2018 für die Aufnahme von Verhandlungen zur Beschaffung des unbemannten Luftfahrzeuges MQ-9B “SkyGuardian” im US-Regierungskaufverfahren FMS (“Foreign Military Sale”) entschieden.

Mitte August dieses Jahres hat das Pentagon bekanntgegeben, dass General Atomics Aeronautical Systems, Inc. (GA-ASI) nun den Produktionsauftrag für die belgischen MQ-9B erhalten hat. Der Auftrag umfasst vier “SkyGuardians”, zwei Bodenkontrollstationen, Ersatzteile und Unterstützungsgerät. Der Auftragswert beträgt knapp 190 Millionen US-Dollar, was etwa 159 Millionen Euro entspricht.

Bereits im Monat zuvor unterzeichneten General Atomics und die Royal Air Force (RAF) einen Vertrag zur Serienfertigung des MQ-9B (nicht als FMS, sondern als “Direct Commercial Sale”). Der Vertrag umfasst zunächst die ersten drei MQ-9B (die britische Bezeichnung lautet “Protector”) und drei Bodenkontrollstationen für 65 Millionen Britische Pfund (ca. 72 Millionen Euro), mit einer Option auf weitere 13 MQ-9B und vier Bodenstationen.

Mitte August veröffentlichte das britische Verteidigungsministerium die Unterzeichnung eines bi-nationalen “Statement of Intent” (SoI) zwischen dem Vereinigten Königreich und Belgien, mit dem Ziel, Kooperationspotenziale in Ausbildung, Wartung, logistischer Unterstützung, Interoperabilität und Fähigkeitserweiterung der MQ-9B zu untersuchen.

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