Vitako veröffentlicht Empfehlungen für digitale Bildung

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In Sachen IT brauchen Schulen praktische Unterstützung. (Foto: April Bryant, pixabay.com)

Damit die kommunalen IT-Dienstleister der Republik die Schulen und schultragenden Kommunen bei Beschaffung, Management und Support von digitalen Endgeräten besser unterstützen können, hat die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister, kurz Vitako, ein neues Empfehlungspapier für die im Zuge der Corona-Soforthilfen geförderten mobilen Endgeräte erarbeitet.

Die Handreichung mit dem Titel “Kurzfristige Maßnahmen für digitale Bildung – Corona-Soforthilfen zum Einsatz mobiler Endgeräte nutzen” soll die Bildungseinrichtungen vor allem dabei unterstützen, Schülerinnen und Schülern aus schwierigen sozioökonomisch geprägten Haushalten insofern zu unterstützen, dass sie Endgeräte erhalten. Die Empfehlungen richten sich zudem an die Beschaffung und den Umgang mit Dienstgeräten für Lehrerinnen und Lehrer, für deren Förderung der Bund ebenfalls Mittel in Aussicht gestellt hat.

“Die Schulen müssen bei technischer Ausstattung, Beschaffung, Support, Management und Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik in Zukunft professioneller beraten und im Betrieb unterstützt werden”, erklärt der Leiter der Vitako-Projektgruppe Bildung, Thomas Coenen. “Kinder sind unsere Zukunft. Deshalb sind der DigitalPakt Schule und die Förderung im Rahmen der Corona-Soforthilfen wichtige Maßnahmen, um Schul-Digitalisierung voranzutreiben”, so der Experte. Vitako begrüße daher ausdrücklich die Investition in die Digitalisierung der Schulen und somit in die Bildung der jungen Generation.

Es braucht individuelle Beratung vor Ort

Um die Schulen professioneller beraten, ausstatten und langfristig begleiten zu können, sei neben einer ordentlichen technischen Ausstattung auch Fachpersonal vor Ort notwendig. Dafür brauche es einen ganzheitlichen Ansatz, wie Schule im digitalen Zeitalter gedacht werden muss. Eine nachhaltige Entwicklung könne hier nur dadurch sichergestellt werden, dass die IT standardisiert, pädagogische Konzepte darauf abgestimmt und konkrete Nutzungsszenarien durchgespielt werden. Erfahrungen mit bereits vorhandenen Whiteboards zeigen, dass diese digitalen Hilfsmittel oft wie Kreidetafeln dafür genutzt werden, lediglich vorgefertigte Inhalte darzustellen, anstatt damit interaktiv im Unterricht zu agieren.

Die im Vitako-Verbund organisierten  kommunalen IT-Dienstleister können – und wollen – die Schulen und Kommunen bei der Schul-Digitalisierung in professionellem Rahmen unterstützen. Sie stellen IT und sonstige digitale Anwendungen mit der notwendigen Sicherheit und entsprechendem Datenschutz für bundesweit tausende Kommunen bereit und sind motiviert, diese Expertise auch im Bildungssektor einzubringen.

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