BSI und BaWü kooperieren eng bei Cyber-Sicherheit

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Das BSI bleibt in Zeiten wachsender Bedrohungslagen im digitalen Raum ein zentraler Ansprechpartner für die Länder und den Bund. (Foto: BS/BSI)

Die letzten Jahre haben deutlich gezeigt, dass die Schlachten der Zukunft – und der Gegenwart – häufig nicht mehr in der analogen Welt geschlagen werden, sondern sich in den digitalen Raum verlagern. Neben dem Risiko von Cyber-Angriffen auf Großkonzerne sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) findet sich auch der Staat immer wieder im Fadenkreuz von professionellen und teils ebenfalls staatlich beauftragten Angreifern. Zur Situation rund um KMU, die mögliche Beeinflussung von Landtagswahlen durch Cyber-Angriffe und Fake News sowie die Veränderung der Cyber-Sicherheitslage durch COVID-19 haben sich der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm, und der CIO/CDO und Beauftragten der Landesregierung Baden-Württemberg für Informationstechnologie, Stefan Krebs, bei einem Treffen im Forschungszentrum Informatik (FZI) in Karlsruhe ausgetauscht und dabei eine Vertiefung der gemeinsamen Maßnahmen und Anstrengungen gegen Cyber-Angriffe vereinbart.

Zum Besuch des Bonner Behördenleiters betonte Krebs, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit mit dem BSI ist und in Zukunft sein werde: “Wir merken deutlich, dass auch in Baden-Württemberg die Digitalisierung durch die Corona-Pandemie einen enormen Schub erfahren hat, sei es in der Freizeit, bei Behördengängen oder durch die verstärkte Nutzung von Home-
office. Das gilt auch für die Landesverwaltung. Es ist daher essentiell, dass unsere Sicherheitsmaßnahmen auf dem neuesten Stand sind und wir uns eng mit unseren Partnern im BSI abstimmen.”

Ähnlich sieht es auch BSI-Chef Schönbohm, für den die Corona-Krise gezeigt habe, “dass funktionierende und sichere Informationstechnologie zur Lebensader der modernen Gesellschaft geworden ist. Dieses Niveau gilt es nun zu halten und auszubauen. Als Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes tauschen wir uns daher auch mit den Ländern intensiv aus. Die enge Kooperation zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem BSI zeigt, dass eine sichere Gestaltung der Digitalisierung in Deutschland möglich ist. Wenn alle dabei an einem Strang ziehen, wie das hier geschieht, dann können wir das Cyber-Sicherheitsniveau in Bund, Ländern und Kommunen, aber auch in der Wirtschaft weiter erhöhen und der dynamischen Gefährdungslage auf Augenhöhe begegnen.”

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