“Einer für Alle” als Schlüssel zum Erfolg

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Koordiniertes und gemeinsames Handeln sind für den derzeitigen Vorsitzenden des IT-Planungsrates, Dr. Markus Richter, der Schlüssel zum Erfolg bei der OZG-Umsetzung. (Foto: congerdesign/pixabay.com)

In einer Sondersitzung vergangene Woche hat sich der IT-Planungsrat unter Leitung von Staatssekretär und Bundes-CIO, Dr. Markus Richter, darauf geeinigt, wie die zusätzlichen Mittel aus dem Konjunkturpaket des Bundes eingesetzt werden sollen, um das Mammutprojekt Onlinezugangsgesetz (OZG) fristgerecht bis zum Ende des Jahres 2022 zu stemmen.   

Drei Milliarden Euro: Es ist eine beachtliche Summe, die der Bund im Rahmen des Konjunkturpakets zur Verfügung gestellt hat, um die Umsetzung des OZGs voranzutreiben. War lange Zeit nicht sicher, wie die Gelder ausgegeben werden sollen, besteht nun Klarheit. So hat sich der IT-Planungsrat in einer Sondersitzung darauf verständigt, dass alle OZG-Leistungen nach dem Prinzip “Einer für Alle” umgesetzt werden sollen. Das bedeutet, dass ein Land bzw. ein Konsortium aus verschiedenen Ländern eine Lösung zentral erarbeitet, um sie daraufhin für andere Länder oder Kommunen freizugeben. Insgesamt wurden sechs Prinzipien festgelegt, an denen sich die Digitalisierung der Verwaltungsservices künftig orientieren soll: Relevanz, Nutzerfreundlichkeit, Geschwindigkeit, Wirtschaftlichkeit (Einer für Alle), Innovation und nachhaltige technische Qualität, Offene Standards sowie der Gebrauch von Open Source. Um bereits etablierte Arbeitsstrukturen weiterhin zu nutzen, werden Task Forces mit der Prüfung des rechtlichen und technischen Rahmens betraut. Stärker gefragt sind ab sofort die Länder, die ergänzend zur finanziellen Unterstützung des Bundes für die fachlichen Ressourcen und notwendigen Kapazitäten der IT-Dienstleister garantieren müssen.  Zudem stehen sie in der Pflicht, ihre Kommunen bei der Umsetzung hinreichend zu unterstützen.  

Das Konjunkturpaket der Regierung versetze die verantwortlichen Akteure in den Stand, die Vision einer digitalen Verwaltung trotz eines sehr ambitionierten Zeitplans Realität werden zu lassen, sagt auch Bundes-CIO, Dr. Markus Richter. Richter, der in diesem Jahr dem IT-Planungsrat vorsitzt, betont weiter: “Wir handeln entschlossen, gemeinsam und koordiniert, damit – egal wo und wann – jede Verwaltungsleistung nutzerfreundlich und mit nur wenigen Klicks online zur Verfügung gestellt werden kann. ‘Einer für Alle’ ist der Schlüssel zum Erfolg.”

Weitere Informationen finden sich hier.

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